Optimierung der Arbeitsabläufe in der Forschung zu Atemwegsviren mit VACUBOY
Die ImmunoPharmacology Research Group (IPRG) an der UTS School of Life Sciences wendet modernste Forschungsmethoden an, um die zugrunde liegenden Ursachen und Mechanismen chronischer Lungenerkrankungen aufzuklären. Dr. Madison Coward-Smith ist Dozentin am IPRG und betreut gemeinsam mit anderen die Doktorandin Jessica Tolentino. Im Mittelpunkt ihrer aktuellen Forschung steht die Frage, wie Atemwegsviren wie beispielsweise Influenza das Herz-Kreislauf-System beeinflussen und wie sich die Exposition der Mutter gegenüber Faktoren wie Luftverschmutzung und Rückständen von E-Zigaretten-Aerosolen auf die Reaktionen der Immunzellen ihrer Nachkommen bei einer Infektion mit Atemwegsviren auswirkt. Diese Arbeit umfasst sowohl In-vitro- als auch präklinische Arbeitsabläufe und verfolgt das Ziel, zu einem besseren Verständnis der Krankheitspathogenese, zur Entwicklung neuer zielgerichteter Therapeutika und zu besseren Behandlungsergebnissen beizutragen.
Madison und ihr Team führen eine große Anzahl von Plaque-Assays zur Bestimmung der Virustiter durch und bearbeiten dabei bis zu 60 Platten gleichzeitig. Das Spülen von so vielen Platten von Hand mit einer serologischen Pipette war zeitaufwendig und körperlich anstrengend. Das Labor führte daher einen VACUBOY-Handoperator ein, der an ein VACUSAFE-Absaugsystem angeschlossen ist, um beim Waschen der Platten das Zellkulturmedium schnell abzusaugen. Diese Vorgehensweise beschleunigt diesen Schritt erheblich und verkürzt die Bearbeitungszeit von fast einer Minute pro Platte auf nur 10 bis 15 Sekunden. Dies bedeutet eine enorme Zeitersparnis, wodurch die Mitarbeitenden sich schneller anderen Aufgaben widmen können, was sich deutlich auf die Produktivität des kleinen und vielbeschäftigten Teams auswirkt.
Madison erklärt: „Ich hatte bereits während meines Promotionsstudiums Erfahrungen mit INTEGRA-Produkten gesammelt und habe sie gerne für verschiedene Liquid-Handling-Aufgaben eingesetzt. Als ich Anfang 2024 zur IPRG kam, freute ich mich, dass das Labor bereits den VACUBOY und den VACUSAFE von INTEGRA einsetzte. Diese Konfiguration ist unglaublich einfach und benutzerfreundlich; selbst neue Studierende haben keinerlei Schwierigkeiten, sich sofort damit vertraut zu machen. Außerdem schätze ich die Alarmfunktion des VACUSAFE, die darauf hinweist, wenn die Flasche voll ist und geleert werden muss. Es ist beruhigend zu wissen, dass wir uns keine Sorgen machen müssen, dass das System überfüllt wird und es dadurch zu Verunreinigungen oder Schäden kommt. Am Ende jedes Tages können alle das System ganz einfach reinigen, damit es am nächsten Morgen wieder einsatzbereit ist.“
Madison und ihre Kolleg*innen verwenden den VACUBOY häufig, wenn sie mit 6-Well-Platten und Kulturflaschen in einer biologischen Sicherheitswerkbank arbeiten. Mit dem VACUBOY lassen sich unterschiedliche Mengen an Zellkulturmedium – in der Regel 1–2 ml pro Well oder 15 ml pro Flasche – in kurzer Zeit schonend absaugen. Dadurch verkürzt sich die Zeit, die bei der Arbeit an der biologischen Sicherheitswerkbank in potenziell unbequemen Positionen verbracht werden muss. „Die Arbeit in einer biologischen Sicherheitswerkbank ist zwar nicht gerade die ergonomischste Tätigkeit der Welt, aber der VACUBOY ist viel leichter und schneller als die serologischen Pipetten, die ich bisher verwendet habe“, fährt Madison fort. „Wir alle sind im Labor ziemlich stark darauf angewiesen, insbesondere wenn wir Plaque-Assays durchführen. Ich arbeite seit einigen Jahren auch mit extrazellulären Vesikeln (EVs). Um genügend EVs für diese Studien zu gewinnen, sind enorme Mengen an Zellen und sehr große Mengen an Zellkulturmedium erforderlich. Der VACUBOY hat wesentlich dazu beigetragen, das Absaugen und Waschen der Platten bei der Kultivierung dieser empfindlichen Zellkulturen effizienter zu gestalten.“
„Beim VACUBOY sind keine der Probleme aufgetreten, die ich von anderen Vakuumpumpen kenne, etwa ein Nachtropfen. Deshalb musste ich mich bisher weder zur Fehlerbehebung noch zur Wartung an INTEGRA wenden. Das INTEGRA-Team reagiert jedoch stets sehr schnell und ist bei Fragen oder Feedback ausgesprochen angenehm im Umgang. Auch die Kommunikation mit unseren Ansprechpersonen bei INTEGRA war für mich immer sehr positiv“, fügt Madison hinzu.
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