Die Forschung zu RNA-Therapeutika mit Hochdurchsatz-Screenings beschleunigen
Ein datengestützter Ansatz für RNA-Therapeutika
Im Mittelpunkt der Arbeit von TychoBio steht das Hochdurchsatz-Screening von Oligonukleotid-Therapeutika. Das Team untersucht zahlreiche unterschiedliche Moleküle, wie Mathurin Dorel, Chief Scientific Officer, erklärt: „Wir führen Screenings mit zahlreichen Oligonukleotiden durch: Einige davon sind potenzielle Therapeutika, während andere lediglich dazu dienen, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie RNA reguliert wird. Das Ziel ist, ein Modell zu entwickeln, das die RNA-Regulierung versteht und uns helfen kann, bessere, sicherere und effizientere RNA-Therapien zu entwickeln.“
RNA-Therapeutika stellen einen wichtigen neuen Ansatz in der Arzneimittelentwicklung dar, weil sie früher in den biologischen Prozess eingreifen können als die meisten herkömmlichen Ansätze mit niedermolekularen Wirkstoffen und Biologika, die auf Proteine abzielen. „Dieser Ansatz bietet mehrere Vorteile“, so Dorel. „Er vereint die Vorteile kleiner Moleküle, wie etwa die Reversibilität, mit der Möglichkeit, einfacher eine Sequenz für ein bestimmtes Ziel zu entwickeln. Zudem bietet er das Potenzial für länger anhaltende Wirkungen.“ Trotz der Möglichkeiten, die RNA-Therapeutika mit sich bringen, ist weitere Forschung zur grundlegenden RNA-Biologie, zur Toxizität und zur Wirksamkeit erforderlich. „Der Teufel steckt im Detail, und genau deshalb setzen wir auf einen Ansatz, der auf maschinellem Lernen basiert und für hohen Durchsatz steht. Die Sequenz eines RNA-Moleküls ist nicht alles: Es faltet sich in der Zelle und interagiert mit verschiedenen Komponenten.. Wir müssen herausfinden, was bei diesen Wechselwirkungen geschieht, damit sich mögliche toxische Wirkungen vorhersehen lassen und damit auch die Sicherheit der infrage kommenden Therapeutika gewährleistet wird.“
Beseitigung von Engpässen bei der Zellkultur
Die Arbeit mit Hochdurchsatz-Assays bedeutet, dass das Unternehmen einen erheblichen Teil seiner Zeit mit grundlegenden Zellkulturaufgaben verbringt. „Wir nutzen das sichere Absaugsystem VACUSAFE von INTEGRA, um Routineprozesse zu beschleunigen, etwa das Entfernen von Kulturmedien und das Waschen von Zellen. Auch wenn diese Vorgänge auf den ersten Blick unbedeutend wirken, können sie bei Projekten mit hohem Durchsatz sehr zeitaufwendig sein. Wenn man mit fünf oder sechs Platten gleichzeitig arbeitet, ist der VACUSAFE eine wirklich praktische Möglichkeit, alle Flüssigkeiten schnell aus einer 96-Well-Platte zu entfernen. Ohne dieses Gerät müssten wir die Aufgabe von Hand mit einer Mehrkanalpipette erledigen. Wir sparen also wahrscheinlich pro Person und Tag mindestens 30 Minuten. Dadurch haben wir mehr Zeit, die riesigen Datensätze zu generieren, die für unsere Algorithmen für maschinelles Lernen erforderlich sind.“
Flexibilität für jeden Workflow
Das Team schätzt zudem die Flexibilität des VACUSAFE, der mit umfangreichem Zubehör erhältlich ist. „Das gesamte Produkt ist sehr einfach zu bedienen. Einfach anschließen, schon funktioniert es. Wenn wir mit Zellkulturflaschen arbeiten, verwenden wir den 1-Kanal-Adapter des VACUBOY, und wenn wir Platten bearbeiten, verwenden wir den 8-Kanal-Adapter. Diese Adapter lassen sich sehr leicht anbringen und abnehmen, sind einfach zu reinigen und eignen sich ideal für unsere Experimente mit hohem Durchsatz.“
Der VACUSAFE wird bei TychoBio normalerweise unter der Laminar-Flow-Werkbank für Zellkulturarbeiten aufbewahrt, doch da er sich gut tragen lässt, kann das Team ihn bei Bedarf zwischen verschiedenen Laborbereichen und Arbeitsplätzen bewegen.. „Wir müssen häufig in verschiedenen Teilen des Labors Medien aus 96-Well-Platten entfernen. Anstatt also ein separates Gerät anzuschaffen, verlegen wir den VACUSAFE einfach je nach Bedarf von Ort zu Ort.“
Eine vertrauensvolle Partnerschaft mit INTEGRA
Die Zusammenarbeit von TychoBio und INTEGRA geht über VACUSAFE hinaus: Das Team hat sich im gesamten Labor für eine Reihe von INTEGRA-Produkten entschieden, darunter die Hybridpipette SWITCH und Reservoire. „Ich habe in meiner gesamten beruflichen Laufbahn mit INTEGRA-Produkten gearbeitet, daher war es für mich naheliegend, auch hier bei TychoBio auf INTEGRA zu setzen“, verrät Dorel. „Die SWITCH vereint manuelles Pipettieren und einen Mehrfachdispensiermodus in ein und demselben Gerät. Dass man beim Arbeiten mit der SWITCH nicht zwischen einem Dispenser und einer normalen Pipette wechseln muss, ist wirklich praktisch, und die Reservoire von INTEGRA sind großartig, da sie ein sehr geringes Totvolumen aufweisen. Man verliert also kaum Flüssigkeit.“
Die Partnerschaft wächst weiter, während TychoBio seine Laborkapazitäten ausbaut. Entscheidend ist für das Team der gute Service der für die Region zuständigen INTEGRA-Vertretung. Durch den engen Kontakt zu INTEGRA ist es für das Team möglich, zu testen, wie sich neue Geräte in die Arbeitsabläufe integrieren lassen. „INTEGRA hat uns kürzlich einige neue Produkte vorgestellt, und wir haben zwei Drittel der vorgestellten Produkte bestellt. Wir freuen uns schon sehr darauf, all die neuen Produkte auszuprobieren“, resümiert Dorel.
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