So funktioniert ein Sicherheitsbunsenbrenner

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So funktioniert ein Sicherheitsbunsenbrenner

Der Bunsenbrenner ist ein oft benötigtes Laborgerät und wird zum Abflammen, Erhitzen und Sterilisieren verwendet. Der Namensgeber des Bunsenbrenners war Robert Bunsen, ein deutscher Wissenschaftler, welcher Mitte des 19. Jahrhunderts die damaligen Brenner zusammen mit seinem Laborassistenten Peter Desaga verbesserte. Zu dieser Zeit hatte die Stadt Heidelberg, in welcher Bunsen arbeitete, begonnen die Straßenbeleuchtung mit Kohlegas zu betreiben und auch die Laborgebäude wurden mit Gas versorgt.

Flammensterilisation bleibt bis heute eine Routineaufgabe, die in vielen mikrobiologischen, klinischen und biowissenschaftlichen Laboren durchgeführt wird. Bunsenbrenner erzeugen Flammen mit Temperaturen über 1200 °C. Dazu werden Erdgas (vor allem Methan), flüssiges Petroleumgas wie Propangas, Butangas oder eine Mischung aus diesen beiden als Brennstoff benutzt.

Herkömmliche Bunsenbrenner werden als Standardgerät zur Flammensterilisation verwendet. Jedoch sollten die Gefahren bei der Arbeit mit Alkohol-Brennern, Gaskochern oder herkömmlichen Bunsenbrennern mit Anschluss an ein Gasverteilungssystem nicht unterschätzt werden. Eine Hauptgefahrenquelle geht von undichten Systemen aus, bei denen hochentzündliches Gas austritt. Weiterhin werden Unfälle durch unbeaufsichtigte Brenner verursacht und dem Umstand, dass die sehr heiße blaue Flamme nur schlecht sichtbar ist.

Unfälle mit Bunsenbrennern sind zwar relativ selten, aber wenn einmal einer passiert, ist dieser oft verheerend und geht mit schweren Verletzungen oder Verbrennungen einher. Daher ist es verständlich, dass Sicherheitsbeauftragte die Labormitarbeitenden auffordern, wenn möglich offene Flammen zu vermeiden.

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