Wir sind auf dem besten Weg, unsere Emissionsreduktionsziele zu erreichen

· Nachhaltigkeit

Wir sind auf dem besten Weg, unsere Emissionsreduktionsziele zu erreichen

Die SBTi ist eine Partnerschaft zwischen dem Carbon Disclosure Project, dem UN Global Compact, dem World Resources Institute und dem World Wide Fund for Nature (WWF). Sie fördert bewährte Verfahren für groß angelegte Klimaschutzmaßnahmen im privaten Sektor und hilft Unternehmen dabei, Ziele für die Reduktion von Emissionen in Bezug auf drei Einflussbereiche, sogenannte Scopes, festzulegen:

  • Scope 1 umfasst alle direkten Emissionen aus eigenen oder kontrollierten Quellen, beispielsweise Geschäftsreisen mit Firmenwagen oder die Verbrennung von Brennstoffen in Heizungsanlagen..
  • Scope 2  umfasst alle indirekten Emissionen aus der Produktion der vom Unternehmen eingekauften und verbrauchten Energie.
  • Scope 3 umfasst alle anderen indirekten Emissionen innerhalb der Lieferkette: vorgelagerte Prozesse bei der Rohstoffgewinnung sowie nachgelagerte Prozesse wie Vertrieb, Nutzung und der End-of-Life-Behandlung von Produkten.

INTEGRA hat sich zu Folgendem verpflichtet:

  • Senkung unserer Scope-1- und Scope-2-Emissionen um 46 % bis 2031, ausgehend vom Basisjahr 2021
  • Steigerung des Anteils an Strom aus erneuerbaren Quellen von 48 % im Jahr 2021 auf 100 % im Jahr 2030
  • Senkung unserer Scope-3-Emissionen bis 2029 um 52 %, gemessen am Umsatz, ausgehend vom Basisjahr 2019

Die Stiftung myclimate unterstützt uns dabei, die Auswirkungen unserer globalen Aktivitäten kontinuierlich zu überwachen, damit wir sehen können, wo wir in Bezug auf unsere Ziele zur Emissionsreduktion stehen. Berichte mit Details zu unseren jährlichen Treibhausgasemissionen sind ab 2019 verfügbar. Der neueste Bericht für das Jahr 2024 wurde diesen Sommer veröffentlicht. Er zeigt, dass wir unsere Scope-1- und Scope-2-Emissionen seit 2021 bereits um 57 % gesenkt haben (Abbildung 1), womit wir unser ursprünglich für 2031 gesetztes Ziel bereits übertroffen haben.

Grafik, die den Rückgang der Scope-1- und Scope-2-Treibhausgasemissionen von INTEGRA für die Jahre 2021 bis 2024 darstellt.
Abbildung 1: Rückgang der Scope-1- und Scope-2-Emissionen von INTEGRA von 2021 bis 2024.

Das ist eine gute Nachricht – bedeutet aber nicht, dass wir unsere Bemühungen einstellen, unsere Treibhausgasemissionen auch in Zukunft weiter zu senken. Das haben wir vor:

  • Umstellung unseres Fuhrparks auf Elektroautos: Wir haben bereits Elektroautos angeschafft. Eine vollständige Umrüstung unseres Fuhrparks war jedoch noch nicht möglich, da nicht all unsere Vertriebsmitarbeitenden, die im Außendienst arbeiten, zu Hause über Lademöglichkeiten verfügen.
  • Verzicht auf Erdgas zum Heizen: Dies war in den USA bisher nicht möglich und wird auch noch eine Weile dauern, da dafür der Bau einer neuen Produktionsanlage notwendig ist – ein Projekt, das sich über mehrere Jahre erstrecken wird.
  • 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Quellen: Der Bau des neuen INTEGRA-Campus an unserem Hauptsitz im schweizerischen Zizers hat uns im Hinblick auf unsere Nachhaltigkeitsziele erheblich vorangebracht. Die 3827 Quadratmeter große Photovoltaikanlage hat dazu beigetragen, den Anteil des erneuerbaren Stroms an unserem gesamten Stromverbrauch von 86 % im Jahr 2023 auf 98 % im Jahr 2024 zu erhöhen. Nur 2 % unseres Stroms stammen derzeit aus nicht erneuerbaren Quellen. Unsere Vertriebsbüros einiger Tochtergesellschaften können ihren Stromanbieter aufgrund der Gesetzgebung vor Ort nicht selbst wählen. Dennoch arbeiten wir weiter daran, nicht erneuerbare Energiequellen zu ersetzen, wo immer es möglich ist, um unser Ziel von 100 % zu erreichen.

Unser Scope-3-Ziel ist für uns das wichtigste, da 97 % unserer Treibhausgasemissionen Scope-3-Emissionen sind. Die folgende Grafik (Abbildung 2) zeigt, dass wir auf dem besten Weg sind, auch dieses Ziel zu erreichen: Von 2019 bis 2024 konnten wir unsere Emissionen bereits um 28 Prozent senken.

Grafik, die den Rückgang der Scope-3-Treibhausgasemissionen von INTEGRA von 2019 bis 2024 darstellt.
Abbildung 2: Rückgang der Scope-3-Emissionen von INTEGRA von 2019 bis 2024.
Grafik zum Anteil der Treibhausgasemissionen von INTEGRA, der durch verschiedene Unternehmensaktivitäten verursacht wird.
Abbildung 3: Emissionen im Zusammenhang mit den Unternehmensaktivitäten von INTEGRA im Jahr 2024.

Wie Abbildung 3 veranschaulicht, fällt unser Treibhausgasausstoß hauptsächlich in der Wertschöpfungskette der Produktmaterialien und im Transport an. Wir arbeiten seit einigen Jahren daran, die Menge an Kunststoffen in unserem Sortiment an Verbrauchsmaterial zu reduzieren. So haben wir Racks mit 384 statt nur 96 Pipettenspitzen, Reagenz-Reservoirs mit wiederverwendbaren Trägergefäßen, GREEN CHOICE-Nachfülleinsätze und ECO-Racks für Handpipetten eingeführt. Für die nahe Zukunft planen wir, Racks für Pipettenspitzen nach und nach ohne fossile Brennstoffe zu produzieren, indem wir recycelte oder biobasierte Materialien verwenden - das wird unseren Fußabdruck in Sachen Treibhausgase weiter verringern. Seien Sie auf Neuigkeiten hierzu gespannt!

Zur Reduzierung unserer Transportemissionen haben wir die Luftfracht von unseren Schweizer und US-amerikanischen Produktionsstandorten zu unseren Tochtergesellschaften von 2023 auf 2024 um mehr als 280 000 Tonnen pro Kilometer gesenkt. Zudem arbeiten wir daran, unsere Abhängigkeit von der Luftfracht proaktiv zu verringern – etwa durch eine verbesserte Produktionsplanung, höhere Lagerbestände und genauere Datenerfassung. Ergänzend bemühen wir uns, keinen Frachtraum zu verschwenden, was zu einer effizienteren Kraftstoffnutzung führt. Darüber hinaus haben wir 2024 begonnen, Pipettenspitzen für europäische Kunden in der Schweiz statt in den USA zu fertigen. Dies wird uns helfen, die Transportemissionen um schätzungsweise 26 % zu senken, sobald wir die volle Produktionskapazität erreicht haben.

Auf unserer Nachhaltigkeitsseite erfahren Sie mehr über die Initiativen und Zukunftspläne von INTEGRA.

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