Hochdurchsatz-Screening auf COVID-19 mit der VOYAGER-Pipette

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Hochdurchsatz-Screening auf COVID-19 mit der VOYAGER-Pipette

Die COVID-19-Pandemie hat die Forschung in vielen wissenschaftlichen Bereichen verlangsamt. Für das Jain Lab in der Abteilung für Chemische Verfahrenstechnik an der Universität Florida hat die Pandemie dagegen eine spannende Gelegenheit geboten, ihre Arbeit neu auszurichten. Das Team hat sich nun auf die Entwicklung eines preiswerten, sensitiven COVID-19-Schnelltests konzentriert. Dieser ist genauso einfach anzuwenden wie ein Schwangerschaftstest. Dazu erklärt der Forscher und Laborleiter Long Nguyen: „Unser Team hat ein Schnelltest-Kit auf CRISPR- Basis entwickelt, das für die Erkrankung charakteristischen Biomarker nachweisen kann. Bei dieser Technologie handelt es sich im Wesentlichen um ein Nukleinsäure-Biomarker-Nachweissystem, das im medizinischen Bereich breite Anwendung findet. Im letzten Jahr optimierten wir diese Plattform für den Nachweis von Prostatakarzinomen, HIV und dem Hepatitis-C-Virus. Als jedoch COVID-19 im März ausbrach, erkannten wir sofort, dass das System für Tests auf COVID-19 neu ausgerichtet werden könnte, um den Menschen in weniger als einer Stunde ein Ergebnis zu liefern.“

„Florida ist ein Hotspot für das SARS-CoV-2-Virus, daher konnten wir zahlreiche Patientenproben vom Health Shands Spital der Universität Florida entnehmen, das gerade gegenüber von uns liegt. Mit CRISPR zielen wir dann auf bestimmte konservierte Regionen des viralen Genoms ab, die am wenigsten mutieren, wie z.B. das RNA-abhängige RNA-Polymerase-Gen. Die Ausrichtung auf diese konservierten Regionen stellt sicher, dass wir positive Ergebnisse bei Coronavirus-Varianten aus geographisch weit auseinander liegenden Regionen wie Italien, den Vereinigten Staaten und Hongkong erzielen können."

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