Verbesserte Reproduzierbarkeit bei der Arbeit mit Zellkulturen

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Verbesserte Reproduzierbarkeit bei der Arbeit mit Zellkulturen

Das Ziel von allen wissenschaftlichen Experimenten ist deren Reproduzierbarkeit, damit im Wiederholungsfall identische Ergebnisse erzielt werden könnten, unabhängig davon, wer die Arbeit durchführt. In der Praxis ist dies aber selten der Fall. Eine Umfrage der Zeitschrift Nature im Jahr 2016 ergab, dass 70 % aller Forschenden die Erfahrung gemacht haben, dass sie Experimente anderer Forschungsgruppen nicht reproduzieren konnten. Über die Hälfte hatte sogar Probleme mit der Reproduzierbarkeit eigener Experimente. Diese Zahlen machen deutlich, wie schwierig es ist, reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen.

Es müssen also Maßnahmen ergriffen werden, die die Reproduzierbarkeit von Experimenten sicherstellen, damit präzise und zuverlässige wissenschaftliche Schlüsse gezogen werden können. Bei zellbasierten Experimenten ist ein Großteil der Variationen auf biologische Abweichungen zwischen Zellpassagen oder -generationen zurückzuführen, aber auch Kultivierungsparameter wie Oxygenierung, Medienzusammensetzung, Kontamination und die Qualität der Instrumente, einschließlich Röhrchen und Spitzen, spielen eine entscheidende Rolle. Jeder einzelne Faktor bis hin zu unterschiedlichen Methoden beim Zellhandling kann sich auf die Homogenität der Ergebnisse und die Reproduzierbarkeit der Experimente auswirken.

Variationen aufgrund des Zellhandlings

  1. Baker, M (2016). Reproducibility crisis. Nature, 533(26), 353-66.
  2. Niepel, M., et al. (2019). A multi-center study on the reproducibility of drug-response assays in mammalian cell lines. Cell systems, 9(1), 35-48
  3. Brindley, D., et al. (2011). Bioprocess forces and their impact on cell behavior: implications for bone regeneration therapy. Journal of tissue engineering.

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