PIPETBOY GENIUS: neue Maßstäbe für die effiziente Arbeit in Zellkulturlaboren
Die Abteilung des Max-Planck-Instituts für Biochemie umfasst rund 35 Mitarbeitende, von denen ein Drittel in zwei Zellkulturlaboren eine Vielzahl von Säugetier- und Stammzelllinien bearbeitet. Die Abteilung verfügt über umfangreiche Erfahrung mit Zellkulturen und hatte Pipettierhilfen verschiedener Marken im Einsatz, um die unterschiedlichen Aufgaben im Arbeitsablauf zu bewältigen. Schon seit einigen Jahren nutzt das Team PIPETBOY-Pipettierhilfen von INTEGRA. Kürzlich hat es vier serologische Pipettierhilfen des Modells PIPETBOY GENIUS angeschafft, um die Liquid-Handling-Abläufe in der Zellkultur zu beschleunigen und deren Präzision zu verbessern. Albert Ries, Labortechniker mit über 30 Jahren Erfahrung in Zellkulturexperimenten, erklärt diese Entscheidung: „Wir nutzen die Pipettierhilfen PIPETBOY von INTEGRA schon seit langem ¬ und alle sind damit zufrieden. Als der PIPETBOY GENIUS im vergangenen Jahr auf den Markt kam, wurde uns das neue Modell von INTEGRA vorgestellt und wir haben uns dazu entschlossen, es auszuprobieren. Nach einigen Tests fiel unsere Entscheidung einstimmig aus: Wir wollten unsere Zellkulturlabore vollständig mit den neuen Geräten ausstatten, da offensichtlich war, dass sie unsere tägliche Arbeit außerordentlich erleichtern. So haben wir schließlich vier Stück davon angeschafft.“
Präzise und produktive Einhanddosierung
Eine neue Funktion des PIPETBOY GENIUS, die Albert Ries und sein Team als besonders vorteilhaft für ihre Arbeitsabläufe empfinden, ist das Mehrfachdispensieren, das in Kombination mit den serologischen Pipetten von INTEGRA ermöglicht wird. „Das Mehrfachdispensieren ist unglaublich nützlich“, erklärt Albert Ries. „Es ist so bequem, einfach nur einen Knopf zu drücken und zu dosieren. Man muss nicht jedes Mal das Volumen ablesen ¬ das macht das Befüllen mehrerer Wells nicht nur schnell und einfach, sondern vor allem auch präzise. Die meisten serologischen Pipettierhilfen können das nicht. In der Regel muss man die Graduierung der Pipette ablesen und das Volumen selbst kontrollieren.“
Viele der Funktionen des PIPETBOY GENIUS unterstützen die tägliche Arbeit des Laborteams. Albert Ries beschreibt das so: „Eine der Hauptaufgaben, für die wir die Geräte verwenden, ist das Pipettieren in Kulturschalen mit Zellmonolayern. Diese Monolayer sind sehr empfindlich und würden zerreißen, wenn der Flüssigkeitsstrom aus der Pipette zu stark wäre. Bevor wir mit dem PIPETBOY GENIUS gearbeitet haben, war es schwierig, bei der Verwendung kleiner Schalen und Well-Platten ein Überschwappen zu vermeiden. Das wiederum führte bei benachbarten Wells oft zu unerwünschten Vermischungen. Der PIPETBOY GENIUS reagiert sehr schnell auf Druckschwankungen der Finger, sodass wir den Flüssigkeitsdurchfluss jetzt viel genauer steuern können. Die Fließgeschwindigkeit des Geräts folgt zudem einer sigmoidalen Kurve: Sie beginnt zunächst langsam, um Spritzer zu vermeiden, beschleunigt dann und verlangsamt sich erneut, sobald man sich dem eingestellten Volumen nähert. Das habe ich bei serologischen Pipettierhilfen zuvor nie erlebt, und das ist gerade bei sehr kleinen Well-Plattensehr hilfreich.“
Ein sicherer Halt – jedes Mal
Der PIPETBOY GENIUS verfügt über ein Steady-Grip-System, das eine sichere Handhabung serologischer Pipetten mit einem Volumen von 1 bis 100 Millilitern gewährleistet. Für Albert Ries ist dies ein entscheidender Vorteil, insbesondere wenn größere Mengen bearbeitet werden müssen: „Wir haben es Tag für Tag mit vielen verschiedenen Volumen zu tun. Wir müssen größere Medienvolumen und mehrere kleine Volumen von Substanzen wie Trypsin zur Freisetzung von Zellen dosieren. Deshalb müssen wir schnell und sicher zwischen den Pipetten wechseln können. Andere Pipettierhilfen verwenden Gummikegel, um die Pipetten zu greifen. Diese nutzen sich aber mit der Zeit ab und verlieren an Stabilität. Der PIPETBOY GENIUS verfügt über einen einzigartigen Greifmechanismus, der jede Pipette sicher hält, unabhängig von ihrer Größe oder ihrem Gewicht. Wenn ich eine Pipette in den PIPETBOY GENIUS einführe, rastet sie sofort mit einem festen und stabilen Halt ein. Dabei spüre ich einen deutlichen Widerstand und weiß sofort, dass sie korrekt sitzt. Nun muss ich nicht mehr befürchten, dass Pipetten verrutschen oder herausfallen ¬ selbst schwere, vollständig gefüllte 25-Milliliter-Pipetten. Besonders bemerkenswert ist, dass der Griff mit der Zeit nicht nachlässt. Jede Pipette wird genauso sicher gehalten wie die vorherige. Das ist eine clevere Verbesserung, die ein Problem löst, von dem die meisten gar nicht wissen, dass es lösbar ist.“
Mit Fokus auf die Anwendenden gestaltet
Die Ergonomie ist ein weiterer wichtiger Aspekt für Ries und das Team, wenn es darum geht, ein neues Produkt für die Abteilung anzuschaffen: „Wir sitzen oft stundenlang am Tisch und pipettieren. Daher sind Geräte, die den Prozess komfortabler und effizienter machen, unverzichtbar, um geistige wie auch körperliche Ermüdung zu verhindern. Der PIPETBOY GENIUS ist unglaublich leicht ¬ und ehrlich gesagt bin ich überrascht, dass es INTEGRA gelungen ist, so viele fortschrittliche Funktionen in einem so kompakten Design unterzubringen. Er lässt sich geschmeidig und mühelos bedienen und liegt dabei gut in der Hand. Die Funktionalität wurde deutlich erweitert und verbessert, doch dank des intuitiven Designs ist es nach wie vor einfach, mit dem PIPETBOY GENIUS umzugehen und sich schnell einzuarbeiten. Ich habe den Eindruck, dass sich die Fachleute von INTEGRA wirklich die Zeit genommen haben, mit Menschen zu sprechen, die mit Zellkulturen arbeiten, und zu beobachten, was wir tatsächlich brauchen. Der PIPETBOY GENIUS fühlt sich wie das ideale Ergebnis dieser Bemühungen an. Das ist eine große Hilfe für unser Team und hat das Liquid Handling in Zellkulturabläufen wirklich verbessert.“
„Ich kann den PIPETBOY GENIUS auf jeden Fall allen empfehlen, die mit Zellkulturen arbeiten. Für mich als Techniker hat es Priorität, dafür zu sorgen, dass alle, die am Labortisch arbeiten, die besten, komfortabelsten und effizientesten Werkzeuge zur Verfügung haben. Und dieses Gerät erfüllt diese Anforderungen wirklich. Ich kann es allen empfehlen, die in diesem Bereich arbeiten“, bilanziert Albert Ries.