Wie INTEGRAs elektronische Mikropipetten Ihr Laborleben vereinfachen [Video-Tutorials]

· Produktnews

Wie INTEGRAs elektronische Mikropipetten Ihr Laborleben vereinfachen [Video-Tutorials]

GripTips aufstecken

Herkömmliche Pipettenspitzen neigen dazu, sich beim Pipettieren mit der Zeit zu lösen, was zu undichten oder abfallenden Spitzen und damit zu inkorrekten Ergebnissen führen kann. Um diese Risiken zu reduzieren, werden Spitzen oft "aufgehämmert", wodurch beim Laden und Abwerfen ein hoher Kraftaufwand erforderlich ist, der die Wahrscheinlichkeit eines RSI-Syndroms (repetitive strain injury) erhöht.

Das ist bei INTEGRA-Pipetten und GripTips nicht der Fall! GripTips sind so ausgelegt, dass sie sich ohne Kraftanstrengung auf die Pipetten aufstecken und von ihnen abwerfen lassen. Sie tropfen zudem nicht, fallen niemals ab und sind jedes Mal perfekt ausgerichtet. Mikropipetten und GripTips bilden die perfekte Kombination für alle Ihre Pipettierbedürfnisse.

 

Modus „Pipettieren“

Bei manuellen Pipetten wird der Kolben vom Benutzer bewegt, was zu Schwankungen bei den Ergebnissen führt.

Der Modus „Pipettieren“ unterstützt Sie dabei, jedes Mal das exakt gleiche Flüssigkeitsvolumen auf die gleiche Weise präzise zu aspirieren und dispensieren. Dies hilft zum Beispiel dabei, die Konstanz beim Färben oder Aliquotieren von Zellen zu verbessern. Die Durchführung dieser Aufgaben mit elektronischen Mikropipetten verringert außerdem die Belastung des Daumens und minimiert so die Gefahr von RSI.

Modus „Mehrfachabgabe“

Das Aliquotieren großer Flüssigkeitsmengen in mehrere Behälter oder Laborgefäße unterschiedlicher Formate ist eine häufige Aufgabe im Labor. Sie erfordert das wiederholte Aspirieren und Dispensieren – was zu Ermüdung und RSIs führen kann – und eine hohe Konzentration, um fehlende oder doppelte Übertragungen zu vermeiden.

Der Modus „Mehrfachabgabe“ – oder „Mehrfachdispensieren“ – entlastet Sie bei diesen Aufgaben und erlaubt Ihnen, mehrere Aliquote desselben Volumens zu dispensieren, ohne die Spitzen jedes Mal nachzufüllen. Dadurch wird die Anzahl der Pipettierschritte drastisch reduziert, da Sie mit einer einzigen Aspiration mehrfach dispensieren können. Der Modus „Mehrfachabgabe“ ist perfekt für Arbeitsschritte, bei denen ein genaues Aliquotieren erforderlich ist, wie die Zugabe von Puffern oder PCR-Mastermix-Lösungen in 96- oder 384-Well-Platten oder von Medienlösung zu Zellkulturen.

Modus „Revers Pipettieren“

Das Pipettieren von flüchtigen oder viskosen Lösungen kann durch die Revers-Pipettiertechnik erheblich verbessert werden. Zwar können diese Vorgänge mit manuellen Pipetten durchgeführt werden, aber da die Pipettiergeschwindigkeit genau kontrolliert werden muss, ist es schwierig, damit konsistente Ergebnisse zu erzielen.

Im Modus „Revers Pipettieren“ wird etwas mehr als das gewünschte Flüssigkeitsvolumen aspiriert, so dass nach dem Dispensieren ein kleiner Überschuss in der Spitze verbleibt. Dies kann die Reproduzierbarkeit beim Pipettieren nichtwässriger Lösungen verbessern, indem Einflüsse wie Verdunstung in der Spitze minimiert werden. Darüber hinaus hilft diese Methode, das Bilden von Luftblasen in der Probe nach dem Pipettieren zu vermeiden, da kein Blowout (Luftstrom) erzeugt wird, um die Spitze vollständig zu entleeren. Sie können die Aspirations‑/Dispensiergeschwindigkeit auch auf schnell oder langsam für flüchtige bzw. viskose Lösungen einstellen, wodurch die Pipettiergenauigkeit für Lösungen wie Ethanol, DMSO oder Glyzerin erhöht wird.

Modus „Pipettieren/Mischen“

Manuelles Mischen erfordert eine monotone repetitive Bewegung des Kolbens, was zu Ermüdung und RSIs sowie zu Abweichungen aufgrund inkonsistenter Mischung führen kann.

Der Modus „Mischen“ ermöglicht das Ansaugen einer bestimmten Flüssigkeitsmenge, gefolgt von einem benutzerdefinierten Mischschritt. Dieses Programm ist ideal, um die Reproduzierbarkeit zu erhöhen und RSIs zu verhindern, da manuelle Kolbenbewegungen minimiert werden. Eine variable Geschwindigkeitssteuerung ermöglicht ein effizientes Mischen für eine Reihe von Arbeitsabläufen, vom sanften Mischen von Zellen oder Beads bis hin zum kräftigen Mischen von zwei wässrigen Flüssigkeiten.

Modus „Manuell Pipettieren“

Die Bestimmung des Restvolumens von Proben oder Reagenzien in einem Behälter ist mit gravimetrischen Ansätzen schwierig.

Mit dem manuellen Pipettiermodus können Sie die Aufnahme bis zum eingestellten Volumen manuell steuern, mit einer Echtzeitanzeige auf dem Display, so dass Sie leicht feststellen können, wie viel Flüssigkeit sich in einem Behälter oder einem Mikrotiterplatten-Well befindet. Dieser Modus ist auch ideal für Situationen, in denen ein feinfühliges Pipettieren erforderlich ist, wie z. B. beim Aspirieren von Überständen bei Bead-basierten Experimenten.

Benutzerdefinierte Programme

Repetitives manuelles Pipettieren führt häufig zu menschlichen Fehlern sowie zu einer Variabilität zwischen verschiedenen Benutzern. Kombiniert mit Unterschieden in der Art und Weise, wie verschiedene Verfahren und Schritte von den einzelnen Forschenden durchgeführt werden, reduziert dies die Reproduzierbarkeit und Zuverlässigkeit der Ergebnisse insgesamt.

Benutzerdefinierte Programme bieten volle Flexibilität beim Schreiben und Ausführen eigener Protokolle. Mit jeder elektronischen Mikropipette von INTEGRA können Sie bis zu 40 Pipettierprotokolle bestehend aus mehreren Schritten erstellen und speichern. Damit wird sichergestellt, dass jeder Benutzer denselben Prozess befolgt und die Ergebnisse konsistent sind. Sie können sogar komplette Workflows, einschließlich Pipettiervolumina und -geschwindigkeiten sowie Misch- und Inkubationszeitschritten, definieren. So erhalten Sie auch für komplexe Pipettieranwendungen mit mehreren Schritten Standardarbeitsanweisungen (SOPs), was die Reproduzierbarkeit zwischen verschiedenen Benutzern erhöht.

VOYAGER – einstellbarer Spitzenabstand

In vielen experimentellen Arbeitsabläufen müssen Flüssigkeiten zwischen Laborgefäßen unterschiedlicher Formate übertragen werden. Da die Abstände zwischen diesen Formaten unterschiedlich sind, ist es unmöglich, eine Standard-Mehrkanalpipette mit festem Spitzenabstand zu verwenden, wenn z. B. von Zentrifugenröhrchen auf Mikrotiterplatten pipettiert wird. Viele Labors verlassen sich daher auf Einkanalpipetten, was zeitaufwändig ist und das Risiko von RSIs sowie Pipettierfehlern erhöht.

Die VOYAGER-Pipette wurde entwickelt, um diese Probleme zu lösen: Mit nur einer Hand können Sie auf Knopfdruck den Spitzenabstand elektronisch einstellen. Dadurch eignen sich VOYAGER-Pipetten ideal für Anwendungen wie das Füllen von Geltaschen oder den Transfer biologischer Proben – zum Beispiel von Röhrchen auf Platten oder von 96- auf 384-Well-Platten – und vieles mehr.

Kommen Ihnen die hier beschriebenen Herausforderungen bekannt vor? Dann informieren Sie sich über die Vorteile elektronischer Pipetten und entdecken Sie, wie wir Ihnen das Laborleben vereinfachen können.